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Wanderer an einem Mirador in der Caldera

Blick zum Mirador Punta de Los Roques
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Die
Caldera de Taburiente war
in geologischer Zeit ursprünglich ein durchschnittlich großer
Vulkankrater, der durch Einbruch der darunter liegenden
Magmakammer zunächst vertieft und anschließend durch
gewaltige Erosionskräfte vergrößerte wurde. Der Höhenunterschied
zwischen Talsohle und Kraterrand beträgt an einigen Stellen
bis zu 2000 Meter. Der fast kreisrunde Calderakessel wird nur
auf der Westseite durch die tiefe und schmale Schlucht der Ängste
(Barranco de las Angustias) entwässert. Von hier aus erfolgt
auch der Zutritt in das Innere der Caldera. Panoramabild
(400 KB)
Entweder folgt man
zu Fuß der Wanderroute im Bachbett des Barrancos oder man quält
sich in einer etwa einstündigen Fahrt auf Rädern (mit Auto
oder für Geübte mit Mountainbike) auf einer steilen,
nichtasphaltierten Serpentinenpiste zum Parkplatz Los Brecitos
hinauf. Von hier aus führt ein wunderschöner, nicht allzu
anstrengender Wanderpfad bis zur zentralen Talweitung der
Caldera, der „Playa de Taburiente“. Hier, entlang eines
Gebirgsbaches, gibt es Möglichkeiten Rast zu machen, entweder
am Uferrand oder an Holzbänken und Tischen auf dem Gelände
des kleinen Zeltplatzes.
Die alternative
Wanderroute in die Caldera verläuft direkt durch das Bachbett
des Barrancos de las Angustias. Da der Gebirgsbach mit
Ausnahme einiger Tage im Winter nur wenig Wasser führt, ist
es problemlos möglich, im Bachbett trockenen Fußes zu
wandern. Markante Punkte auf dem Weg, der ebenfalls zur Playa
de Taburiente führt, sind der „Roque Idafe, eine spitze
Felsnadel mit historischem Versammlungsplatz der Guanchen
(Ureinwohner) und „Dos Aguas“, ein Zusammenfluss zweier
Gebirgsbäche mit unterschiedlicher Wasserfarbe.
Detaillierte
Informationen zum Nationalpark Caldera de Taburiente erhält
man im Besucherzentrum der Parkverwaltung (Icona), das außerhalb
des Parks an der Straße El Paso - St. Cruz liegt. Hier kann
man sich über Geologie, Fauna und Flora, Sehenswürdigkeiten
und Wanderrouten des Nationalparks, u.a. durch Benutzung von
Multimediaterminals mit webähnlich gestalteten
Informationsseiten, im vorab bestens informieren.
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Der San Antonio überragt den Teneguía
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Vom
Kraterrand des San Antonio
(Bild) läßt sich die gesamte Vulkanlandschaft des Südens
bis hin zum Leuchtturm von Fuencaliente überblicken. Zu Füßen
des San Antonios liegt der erst im Jahr 1971 entstandene
Vulkan Teneguía und dessen mächtige Blocklavaströme, die
praktisch den ganzen Südzipfel der Insel bedecken und z.T.
bis ins Meer geflossen sind. Der Aussichtspunkt auf dem
Kraterrand des San Antonio ist bequem in wenigen Minuten auf
einem ebenen Pfad ohne die Bewältigung von Höhenunterschieden
zu erreichen und bietet unvergessliche Motive für den Foto-
und Videobegeisterten. Infos...
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